Travel Blog

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Was nehmen wir mit? Die Balkanländer sind sehr verschieden. Sie haben eine reiche Geschichte und viele Spannungen sind noch immer nicht überwunden. Wir können nicht sagen, welches der Länder uns am besten gefallen hat, denn jedes ist auf seine Weise beeindruckend. Wenn man kulturell etwas anderes sehen will ohne weit zu fliegen, dann ist eine Balkan-Tour sehr empfehlenswert. Für uns war es definitiv die beste Entscheidung.

Und reisen mit Kind? Reisen mit Kind ist anders. Das Nachtleben bleibt einem verborgen. Spontane Stopps für Fotos oder einen Kaffee klappt auch eher selten. Dennoch konnten wir unsere Tour bis auf wenige Ausnahmen so durchführen, wie geplant. Und Urlaubsstimmung kam überall auf. Mit Kind sind wir auch mit Menschen in Kontakt gekommen, die vom Typ her weniger aufgeschlossen sind. Was in der Heimat bei zufälligen Begegnungen mit anderen Eltern auf Spielplätzen manchmal ein eher anstrengender und wenig tiefgründiger Smalltalk sein kann, hatte im Urlaub doch eine etwas andere „Qualität“: Wir haben so Land und Leute häufig nochmal anders kennengelernt. Und nicht nur das: Die Welt an sich lernt man aus Kinderaugen auch neu kennen.

Die Fahrt

Startzeit 11:22 Uhr
Fahrdauer 5:24h
Fahrstrecke 477km
Ø Verbrauch 5,7l / 100km
Ø Geschwindigkeit 90,3km/h
Ankunftszeit 00:43 Uhr
Strecke Novo Mesto - Ljubljana - München
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Slowenien

Slowenien

Unsere Unterkunft in Slowenien lag ruhig vom Wald umgeben in der Nähe von Novo Mesto. Novo Mesto sah auf Fotos beeindruckend aus, war aber tatsächlich recht unspektakulär. Vielleicht lag es an den beeindruckenden Orte voller Leben der letzten Tage in Kroatien, dass uns Slowenien eher leblos vorkam.

Es war zudem drückend heiß, sodass wir an Johannas Geburtstag einen sehr angenehmen Tag in einer der vielen Thermen von Slowenien mit Innen- und Außenbereich verbrachten.

Auf der Rückreise nach München machen wir noch einen Stopp in der Hauptstadt Ljubiljana - die Altstadt ist hübsch mit vielen Restaurants und Kaffees, allerdings ist Essen gehen recht teuer.

Die Fahrt

Startzeit 11:46 Uhr
Fahrdauer 3:19h
Fahrstrecke 294km
Ø Verbrauch 5,7l / 100km
Ø Geschwindigkeit 90,7km/h
Ankunftszeit 15:05 Uhr
Strecke Šibenik - Novo Mesto
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Kroatien

Die Flammen über Šibenik

Die Einreise in die EU war genauso unspektakulär wie alle anderen Grenzübergänge auch. Unsere Unterkunft bei Šibenik in Kroatien ist sehr schön, ein Familienbetrieb, der mit Herzblut geführt wird. Drei Häuser teilen sich einen großen Pool, der Gastgeber Ivan kocht extra für seine Gäste - es gibt keine Karte, man darf sich einfach etwas wünschen. Und es schmeckt hervorragend, das Gemüse kommt größtenteils aus seinem eigenen Garten.

Am zweiten Tag riecht die ganze Luft nach Rauch und der Himmel ist trüb: In der Nähe von Šibenik brennt es. Abends sitzen wir bei einem Bier mit Ivan zusammen und sprechen darüber: „Es waren die Serben. Niemand schreibt es, aber in 80 % der Fälle haben die Serben das Feuer gelegt. Die Hitze alleine ist nicht der Grund. Alle wissen es, aber niemand schreibt es, man versucht es zu ignorieren“. Scheinbar will man den Konflikt nicht zusätzlich befeuern - im wahrsten Sinne des Wortes, wenn es denn überhaupt stimmt, denn so genau weiß man das natürlich nicht. Auch hier bekommen wir wieder die Spannungen zwischen den Nationalitäten und Kulturen mit, auch wenn Ivan betont, dass er „total entspannt“ bezüglich der Serben ist, es sind nur wenige Verrückte, die es eben überall gibt. In Kroatien gefällt es uns sehr gut. Wir machen einen Ausflug nach Primošten, ein wahnsinnig charmanter Küstenort auf einer Halbinsel gelegen, mit netten Restaurants, kleinen Lädchen und türkisfarbenem Meer. Es ist sehr heiß, fast 35 Grad. Wir legen uns in den Kiefernwald und gehen baden - bis auf Johanna, sie fürchtet sich noch immer vor dem Meer und möchte nicht das Wasser berühren, auch nicht mit den Füßen.

Der Weg nach Primošten führt uns durch das Brandgebiet, das Feuer ist mittlerweile zum Glück gelöscht, aber hat ganz schön seine Spuren hinterlassen. Viele Bäume sind komplett ausgebrannt und schwarz.

Die Fahrt

Startzeit 09:02 Uhr
Fahrdauer 3:28h
Fahrstrecke 237km
Ø Verbrauch 6,4l / 100km
Ø Geschwindigkeit 70,4km/h
Ankunftszeit 14:01 Uhr
Strecke Mostar - Šibenik
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Bosnien und Herzegowina

Die Narben von Mostar

An der Grenze von Montenegro nach Bosnien und Herzegowina stehen wir ca. eine halbe Stunde - unserer bisher längste Wartezeit. Sofort nach der Grenze sieht und merkt man: Bosnien und Herzegowina ist deutlich ärmer - es ist das ärmste Land Europas, geprägt vom schlimmen Krieg.

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Montenegro

Perle der Adria

Wir überqueren auch diesmal wieder völlig stressfrei die Grenze zu Montenegro. Uns erwartet direkt eine ganz andere Landschaft als an der Nordküste Albaniens. Es ist deutlich bergiger.

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Albanien

Strandurlaub in einer Gated Community mit Pizza und Pasta

Über den Kosovo geht es nach Albanien. Die Wartezeiten an den Grenzen waren auch diesmal wieder recht kurz und die Beamten sehr freundlich.

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Nordmazedonien

In der Ferne zu Hause

Von Niš geht es weiter südwärts in Richtung Nordmazedonien. Zu diesem Land habe ich eine besondere Verbindung, denn in der Hauptstadt Skopje leben ehemalige Arbeitskollegen, die mittlerweile gute Freunde geworden sind.

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Serbien

Streckenabschnitt der Kontraste

Coole und hippe Bars auf der einen Seite, verfallene und verlassene Restaurants direkt gegenüber auf der anderen. Drei Tage lang erleben wir ein Land voller Kontraste, eingebettet in einer atemberaubende Natur.

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Von Slowenien nach Ungarn

Ungarn leidet unter einer immensen Inflation

Die Fahrt von Slowenien zum Balaton verläuft unspektakulär. Ungarn ist neben Slowenien das einzige nicht zum Balkan gehörende Reiseziel auf unserer Route.

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Von München nach Slowenien

Maut in Österreich für Fortgeschrittene

Wir starten 10:30 Uhr - 1,5h später als geplant. Dank der Nähe unserer Wohnung zur A8 sind wir in drei Minuten auf der Autobahn. Die Fahrt nach Salzburg geht gut und ohne Stau.

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Los geht's...

Die Route

Unsere Route geht zunächst Richtung Osten bis zum Balaton. Von da aus durchqueren wir den Balkan in südlicher Richtung bis nach Nordmazedonien und Albanien. Schließlich geht es an der Adria-Küste wieder nordwärts richtung Heimat.

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